Tierschutz als Herzensangelegenheit
Martin Müllerschön kann seit seinem 12. Lebensjahr Tiere schlachten; gerade deswegen ist der Neuland-Fleischer ein Tierschützer aus Überzeugung.
Martin Müllerschön

"Fleischessen ist nur dann ethisch vertretbar, wenn es den Tieren auch immer gut gegangen ist." Martin Müllerschön sagt das ganz gelassen, und es besteht kein Zweifel an seiner Ernsthaftigkeit. Dieser Fleischermeister stammt selbst aus einer bäuerlichen Familie. Mit 12 Jahren hat er gelernt, wie man ein Kaninchen schlachtet. Sonntag Mittag gab es bei Müllerschöns dann Kaninchenbraten. "So ist das auch in Ordnung", sagt der Neuland-Fleischer, der seine Geschäfte in Pfullingen und Reutlingen betreibt.

Nicht in Ordnung aber ist für Martin Müllerschön die Massentierhaltung. Er verurteilt, wie viele kritische Konsumenten, die tierquälerischen Viehtransporte und die Fließbandschlachtung. Eines weiß der tierschutzbewegte Metzger ganz genau: Tiere schlachten, um deren Fleisch zu essen, ist völlig in Ordnung - es kommt aber darauf an, wie die Tiere gelebt haben und wie sie gtötet wurden. Einer seiner Leitsätze lautet: "So wie der Mensch mit den Tieren umgeht, so geht er auch mit anderen Menschen um."

Tierschützer und Fleischermeister

"Ich wollte immer Metzger sein", sagt Müllerschön, aber mit dem Leid der Tiere wollte er nie etwas zu tun haben. Da war Neuland genau richtig, und so wurde Müllerschön der erste Neuland-Fleischer in Süddeutschland. "Nirgends geht es den Tieren so gut wie auf einem Neuland-Bauernhof", erklärt er den Kunden in seinen Geschäften in Reutlingen und Pfullingen. Auf kritische Kundenanfragen hin holt er dann Fotos der Neuland-Haltung von Schweinen,
Rindern und Hühnern hervor und ergänzt: "Selbst die Vorschriften in der ökologischen Landwirtschaft sind beim Tierschutz nicht so streng wie die bei Neuland."

Beste Bedingungen für die Tiere und das Fleisch

Seit es das Ökosiegel von Frau Künast gibt, fragen immer mehr Kunden, ob Neuland auch "öko" sei. "Die ökologische Landwirtschaft kommt vom Ackerbau her", erklärt er daraufhin, "aber für die Tiere und für gutes Fleisch bietet Neuland die besten Bedingungen." Der Kunde, der dann Martin Müllerschön kritisch in die Augen blickt, weiß: Dieser Metzger ist vom Tierschutz-Gedanken geradezu beseelt.

Martin Müllerschön steht hinter seiner Fleischertheke in Reutlingen. Er zeigt auf die Qualitätsmerkmale von Neuland-Schweine-Fleisch: Die Festigkeit des Fleisches und die feinen Fettfasern im Fleisch. Doch die Neuland-Kunden in der Region Reutlingen/Pfullingen kaufen nicht nur eine sichere Fleischqualität. "Die Menschen, die bei mir kaufen, wollen sich bewußt ernähren, aber auch einen aktiven Beitrag für Tierschutz, Umweltschutz und Regionalität leisten", lobt Müllerschön seine Kunden.

Lebensmittel werden wieder wichtiger

Was Martin Müllerschön in den letzten Monaten ganz besonders freut, ist, daß es wieder mehr Menschen werden, die sich mit ihren Lebensmitteln auseinandersetzen. "In den vergangenen Jahren waren für viele doch der Urlaub und das Auto wichtiger als eigene Ernährung." Jetzt werden es nicht nur in Reutlingen und Pfullingen wieder mehr, die nachfragen: Wie wurden die Tiere gehalten? Womit wurden sie gefüttert? Wie geht das zu, wenn Tiere geschlachtet werden? Was kommt ganz genau in die Wurst?

Maultaschen in Neuland-Qualität

Von all diesen Fragen profitiert der Neuland-Fleischer Müllerschön und er freut sich, wenn kritische Konsumenten, die er über die Bedeutung von Neuland für die Tiere und die Umwelt aufgeklärt hat, kein
Metzgerei Müllerschön - Logo
  Das Müllerschön-Logo steht für Qualität auf der ganzen Linie:
Denn hier gibt´s Neuland-Fleisch bei Rind, Schwein, Lamm und Geflügel sowie einen tollen Service.

Fleisch aus Massentierhaltung mehr essen wollen. Die Neuland-Philosophie lebt in Martin Müllerschön weit über den Tierschutz hinaus. In seiner Wurstküche stellt er gerade frische Maultaschen her - diese schwäbische Spezialität, die in einer guten Suppe, "angeschmelzt" als Hauptgericht, oder als Beilage zu einem schwäbischen Zwiebelrostbraten gleichermaßen gut schmecken. Natürlich ist da auch nur Neuland-Fleisch drin.

Bei Zusatzstoffen: Weniger ist mehr

Aber hier in der Müllerschön-Wurstküche wird das Arbeiten vor allem vom Verbraucherschutz bestimmt. Auf viele der vom Gesetzgeber zugelassenen Zusatzstoffe verzichtet der Fleischermeister. "Das macht natürlich mehr Arbeit und die Wurst wird dann auch etwas teurer." Aber die paar Cent zahlen seine Kunden gerne. Es sind Menschen, wie Martin Müllerschön selbst, die sich selbst etwas gutes tun wollen und dabei die Tiere und die Natur im Auge haben.
 
 


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